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Aktuell • 05.08.2016

Das Inklusionsprojekt Freiräume

Im  Januar 2015 startete das Projekt Freiräume mit dem Ziel, die Träger der Offene Kinder- und Jugendarbeit in Bielefeld mithilfe von Netzwerktreffen, Fachtagen und vielen weiteren Angeboten für das Thema Inklusion zu gewinnen und damit die inklusiven Angebote in der Offenen Kinder und Jugendarbeit zu steigern.

Durchgeführt wird das von Aktion Mensch geförderte Projekt vom Verein zu Förderung der Jugendarbeit e.V. in Kooperation mit den Falken Bielefeld, dem Bielefelder Jugendring e.V und dem Familienunterstützenden Dienst Bethel (FuD) Bielefeld.  Schirmherr des Projektes ist der Sozialdezernent der Stadt Bielefeld, Ingo Nürnberger. Das Projekt erfolgt in Absprache mit der Jugendhilfeplanung der Stadt Bielefeld und wird von Frau Dr. Gunda Voigts evaluiert.

Zur Halbzeit des Projektes, an dem sich aktuell neun Träger der Offenen Kinder- und Jugendarbeit beteiligen, wurde die Projektleiterin Birgit Lufen befragt, inwiefern die Ziele bis jetzt erreicht wurden und in Zukunft erreicht werden können.

Ein wichtiger Bestandteil des Projektes sind die Netzwerkveranstaltungen. Beim ersten Treffen im November 2015 wurden die Teilnehmer und Teilnehmerinnen über verschiedene Behinderungsarten informiert. Gleichzeitig nutzten die Träger die Möglichkeit, sich bei dem Treffen untereinander auszutauschen. Ein Diskussionsthema war zum Beispiel, welche Anforderungen und Besonderheiten sich für die Träger aus den verschiedenen Behinderungsarten für die tägliche Arbeit ergeben.  

In der zweiten Netzwerkveranstaltung ging bzw. geht es um das Thema Inklusion und die eigene Haltung dazu. Im Zeitraum zwischen Mai und September 2016 bearbeiten die Netzwerkteilnehmer dieses Thema individuell in ihrer eigenen Einrichtung im Rahmen eines von der Akademie Bildung und Beratung Bethel angeleiteten Inhouse-Workshops.

Die Anforderungen an ein inklusives Angebot wurden im Mai 2016  bei der dritten Netzwerkveranstaltung  definiert. Mit diesem Leitfaden sind die Träger eingeladen, ihre bestehenden Angebote auf Barrierefreiheit zu überprüfen und im Rahmen ihrer Möglichkeiten entsprechend anzupassen. Birgit Lufen betont: „Es geht nicht darum, dass die Träger sich neu erfinden. Vielmehr können Fragen entstehen, wie zum Beispiel „Was bietet unsere Einrichtung an und was können wir verändern, dass mehr Kinder mit Behinderungen daran teilnehmen?"

Die einzelnen Ideen der Träger dazu werden in der vierten Netzwerkveranstaltung im Oktober 2016 besprochen mit dem Ziel, die Projektidee anschließend mit finanzieller Unterstützung aus den Freiräume-Projektmitteln entsprechend umzusetzen. Der Verein selbst plant in diesem und nächsten Jahr u.a. inklusive Musikveranstaltungen, Medienprojekte sowie Tanz- und Zirkusprojekte.   
           
Am 30. November wird der erste Fachtag stattfinden. Nähere Informationen zu den Inhalten und Workshops sowie den Anmeldebogen finden Sie hier.      

Inklusion ist ein Prozess, der auch mit dem Projektende nicht aufhöre, so Birgit Lufen. Somit zielt das Projekt Freiräume darauf ab, dass der angestoßene Prozess weitergeführt, das Netzwerk ausgebaut wird und die inklusiven Angebote kontinuierlich weiterentwickelt werden. 

 

 



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