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Gemeinsam für Vielfalt

Aktuell • 09.10.2012

Nachlese zur Demo »Gemeinsam für Vielfalt - Löhne gegen Rechtspopulismus und Rechtsextremismus«

Hier eine kleine Nachlese mit dem Abdruck des Redebeitrages der Falken OWL:


Bündnis gegen Rechts demonstriert in Löhne
Ein Bündnis aus Löhner Bürgern, Vertretern der Parteien, deren Jugendorganisationen und den OWL Falken demonstrierte am Freitag etwa 250 bis 300 Personen gegen die rechtsradikale „Justizopferhilfe“. 
Außer dem Redebeitrag des stellvertretenden Bürgermeisters Schewe und dem Grußwort der Vlothoer Initiative gegen Rechts, gab es einen Redebeitrag der OWL Falken.

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Kundgebungsbeitrag von SJD - Die Falken OWL gegen die rechtsextreme Justizopferhilfe in Löhne
 
Die Falken haben ihre Wurzeln in der Arbeiterbewegung. Während der Nazizeit verboten, gründete sich nach der Befreiung der Kinder- und Jugendverband  „SJD Die Falken“ neu.
 
Aus der Erfahrung der Nazizeit wählte man den Falken als Symbol. Er hat Krallen und ist wehrhaft und mit seinen scharfen Augen nimmt er sofort wahr, wenn etwas am rechten Rand passiert.
 
Aus diesem Grund betrachten wir gemeinsam mit anderen hier anwesenden AntifaschistInnen das Geschehen hier in Löhne um die JOH sehr aufmerksam.
 
Was ist denn eigentlich die Justizopferhilfe?? Mit dem Label Menschen helfen zu wollen lockt sie Ahnungslose, Enttäuschte und Verzweifelte in ihr Umfeld.. Doch was die JOH zu bieten hat, ist skurril und haarsträubend. 
 
So beruht das Hilfsangebot auf der Behauptung, dass es die Bundesrepublik gar nicht gäbe und deren Organe wie z. B. Gerichte und Verwaltungen gar nicht für ein Handeln berechtigt seien. In dieser Konsequenz gelte natürlich auch unser Grundgesetz nicht.
Stellen wir uns nur ganz kurz vor, folgender Satz des Grundgesetzes würde nicht mehr für uns gelten:
 
Die Würde des Menschen ist unantastbar.
 
Stattdessen bestünde das Deutsche Reich in den Grenzen von 1937 fort.
 
An dieser Stelle möchte ich sagen, dass es gut ist, das Bürgermeister Held und andere Abgeordnete des Rates der Stadt Löhne gerade in der polnischen Partnerstadt Mielec sind und den polnischen Freunden versichern, dass wir diesen Leuten, gegen die wir hier heute demonstrieren diese Missdeutung der Geschichte nicht durchgehen lassen werden. 
 
Herr Wachsmuth, Besitzer und Vermieter der Immobilie, gleichzeitig auch im JOH Vorstand behauptet in einem Zeitungsartikel: Er sei „auch...gegen Rechtsextremismus“. Wobei er auf dem Foto des Artikels neben einen bekannten Nazi der Region zu sehen ist. 
Auf der Homepage der JOH, wo Herr Wachsmuth als Botschafter des Alp-Traumstaates „Germanitien“ aufgeführt wird, finden sich Verstrickungen in die allerrechteste Ecke.
 
So findet man zwischen den Links zur Krebshilfe und  dem Datenschutzverein Foebud den Hinweis zur Seite der Kehrusker. Das sind diejenigen, die mit ihren rechtsradikalen Kameradschaften die Regionen Ostwestfalen und Schaumburg unsicher machen.
Ein weiteres Beispiel für rechtsradikale Verstrickung ist die Beteiligung der JOH an der Hetzkampagne gegen eine ostdeutsche Abgeordnete der Linken. Im „Biedermannstil“ werden Name und Suchbegriffe aufgeführt. Nur ein Klick weiter stößt man auf Neonaziforen in denen man der Frau schlimmste sexuelle Gewalt androht und antisemitische Schmähungen absondert.
 
Herr Wachsmuth: D a s  s i n d  N a z i s,  d a s  i s t  r e c h t s r a d i k a l, d a s  i s t  w i d e r l i c h!!!
 
Herr Wachsmuth wachen sie auf, und kündigen sie der JOH das Büro.
 
Weil hier in Mennighüffen die Bertholt Brecht Gesamtschule ist, zum Abschluss noch ein Brecht Zitat:
„Schwierigkeiten werden nicht dadurch überwunden, dass sie verschwiegen werden“
Wir im Bündnis „Gemeinsam für Vielfalt, Löhne gegen Rechts“ werden solange über die Sache reden und dranbleiben bis das Naziproblem in Löhne gelöst ist.
 


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